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Windows 10 aktualisieren

Was tun, wenn der Update-Mechanismus von Windows10 nicht wie gewünscht die aktuelle Version installiert? Oder sich irgendwie durch unsachgemäßen Umgang oder längere Inaktivität verklemmt hat?

Man ruft folgende Microsoft-Seite auf:
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
und klickt auf „Aktualisieren“.

Hört sich einfach an und ist einfach. Es gibt also keinen Grund auf ein sauber gepatchtes, aktuelles Betriebssystem zu verzichten.

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Eine Seefahrt, die ist lustig

Vom Kran direkt auf die Sandbank

Mit leichter, urlaubsbedingter Verspätung wollen wir an einem frühsommerlichen Samstagmittag Mitte Mai die Segelsaison starten und fahren wohlgemut zum Kran nach Steinhude. Dort angekommen, rufen wir immer noch wohlgemut die am Kran auf einem Schild angegebene Telefonnummer an, um auf eine Mailbox zu stoßen. In der Meinung, dass der Rückruf ja sicher bald erfolgen wird, machen wir unsere Varianta klar zum Kranen.

Eine gute halbe Stunde später, mache ich mich auf den Weg zum Fahrkarten-Verkaufshäuschen der Steinhuder Personenschiffer. Dort erfahre ich, dass der Kranmeister mit dem Boot unterwegs ist – und wenn er Zeit und Lust hat, dann würde er seine Mailbox abhören und dann einen Termin zum Kranen mit uns abstimmen. Aha …  Ich wage den Einwand, dass doch auf dem Schild was von Montag bis Samstag, 10.00 bis 16.00 Uhr steht. Der Einwand wird mit Achselzucken zur Kenntnis genommen.

Zurück zum Gespann, ein Anruf bei Linnekuhl („Ja, Sie können sofort kommen“), Schiff wieder am Trailer festbinden und ab zum nächsten Kran. Dort läuft alles wie geschmiert! Große Erleichterung bei der Besatzung.

Unter E-Motor machen wir uns auf den Weg nach Hagenburg, halten einen ordentlichen Abstand zum Badestrand der Steinhuder Badeinsel und laufen nur kurze Zeit später mit Schwung auf die Sandbank. Erste Anzeichen in Form von starken Ruckbewegungen des Ruders, werden von der Skipperin leider nicht richtig interpretiert.

Die Versuche, mit Paddel, Peekhaken und E-Motor-Quälen, sich irgendwie aus der misslichen Lage zu befreien, scheitern. Auf freier Wildbahn Mast stellen und Segel setzen, versuchen wir gar nicht erst. Stattdessen versuchen wir, mittels international anerkannter Notfallsignale (aufs Deck stellen und die Arme seitlich vom Körper weggestreckt auf und ab bewegen) die in Sichtweite vorbeifahrenden Motorboote – mindestens fünf – auf uns aufmerksam zu machen. Ohne Erfolg: wir werden schlicht ignoriert!

Ratlosigkeit macht sich bei der Besatzung breit. Aufkommende Panikattacken werden mit Blick auf das schöne Wetter und die im Zweifelsfall schwimmend leicht zu erreichende Badeinsel unterdrückt. Dann die rettende Idee: Anruf beim Club- und Vorstandskollegen Frank, der uns empfiehlt, die Steinhuder Personenschiffer zu alarmieren, und der auch gleich noch ein paar Telefonnummern übermittelt. Und falls das alles nicht klappt, dann unbedingt wieder melden!

Glücklicherweise erreichen wir diesmal nicht nur eine Mailbox, sondern tatsächlich eine Dame, die auf meine Schilderung unserer Notlage hin leicht schnippisch erklärt, dass sie nicht sagen kann, ob „das heute noch was wird mit dem Abschleppen“. Da ist er nun: einer der wenigen Momente in meinem Leben, wo ich tatsächlich sprachlos bin. Doch – Neptun sei Dank – höre ich, dass im Hintergrund bereits einer der Auswandererkapitäne gezielt nachfragt und schließlich ganz freundlich anbietet, sich auf den Weg zu uns zu machen. „Kostet aber 50 €“ – „Ja, kein Problem – die sollen sie haben“ – „Okay, bin in 20 Minuten bei Ihnen“.

In der Wartezeit fragen uns dann tatsächlich zwei des Wegs kommende Wassersportler, ob sie uns irgendwie helfen können: ein Katamaran-Fahrer und ein Stand-Up-Paddler. Die können uns zwar nicht wirklich helfen, aber immerhin fragen sie.

Der Auswandererkapitän hat schon eine gewisse Routine im Abschleppen gestrandeter Segelboote – das Abschleppen läuft also völlig problemlos und so erreichen wir rückwärts im Schlepptau glücklich unseren Heimathafen.

Zum Abschluss stellen sich nun zwei Fragen: warum ist diese blöde Sandbank eigentlich nicht mit Untiefentonnen gekennzeichnet und was wäre gewesen, wenn man sich tatsächlich in einer Notlage befunden hätte, in der mehrfaches Telefonieren und längeres Warten keine Option gewesen wäre. Die Tatsache, dass alle in der Nähe befindlichen Motorboote uns komplett ignoriert haben, stimmt mich mindestens nachdenklich.

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Server 2012R2 WSUS

Anforderung: Wir brauchen einen neuen WSUS
Vorhandenes Material: Hardware, VMware und Datacenter-Lizenz Windows Server 2012 R2
Fazit: Kein Problem – schnell gemacht

Schritt 1: Neue Maschine im vcenter anlegen
Schritt 2: Betriebssystem vom ISO installieren, das auf der SAN bereitliegt
Schritt 3: Konfigurieren, fertig … soweit die Theorie …

Das erste große Problem taucht auf, beim Versuch die Lizenz zu aktivieren. Das System meldet, dass der Lizenzkey nicht zur Installation passt. Toll – und nu? Ich denke, Datacenter heißt „Server all you can eat“ …
Nach Recherche im Netz die Erkenntnis, dass über das ISO nur eine Testlizenz installiert wird, die per Kommando in eine echte Lizenz umgewandelt werden muss, damit der Key wieder passt:
DISM /online /Set-Edition:ServerDatacenter /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX /AcceptEula

Das nächste Problem meldet sich beim Hinzufügen der WSUS-Rolle. Das System gibt bekannt, dass die Installation fehlgeschlagen ist, weil der Server neugestartet werden muss. Ja – verdammt – dann starte doch neu! Das Häkchen „bei Bedarf neu starten“ ist doch eh gesetzt.
Neustarten bringt – man ahnt es schon – auch beim wiederholten Installationsversuch wirklich rein gar nichts.
Langer Rede/langer Recherche kurzer Sinn: beim Installieren der internen Datenbank WID fehlen Rechte, die man in der GPO definieren muss, die für diesen Server zuständig ist (z.B. also die DefaultDomainPolicy). „Anmelden als Dienst“ in der lokalen Sicherheitsrichtlinie für „NT SERVICE\ALL SERVICES“ zuweisen (kleiner Trick: den Benutzer kann man nicht auswählen, sondern man muss den Text in das Suchfeld hineinschreiben) und schon klappt die Installation der WSUS-Rolle und aller weiteren zugehörigen Rollen/Features reibungslos.

Nächstes Problem taucht auf bei der sogenannten Nachkonfiguration des neuen WSUS. Das System meldet mit wortreichen Einträgen im Logfile, dass diverse „Fehler bei der Anforderung mit http-Status 503“ stattfinden und die WSUS-Dienste deshalb nicht gestartet und konfiguriert werden können.
Gute Güte – was denn noch alles, denkt man sich ….früher war wirklich alles einfacher!
Die Lösung für dieses Problem verbirgt sich im IIS: man muss die Site „WSUS-Verwaltung“ löschen und anschließend die Nachkonfiguration erneut starten. Die Site wird automatisch neu angelegt und alles funktioniert reibungslos. Nach meiner Theorie wurde die Site bereits beim ersten – fehlgeschlagenen – Installationsversuch angelegt und passt dann später irgendwie nicht mehr zu der dann erfolgreichen Installation.

Jetzt muss man nur noch die Partition für den WSUS in hinreichender Größe anlegen (für Exchange 2016, SQL 2016, Server2012R2 und Windows 10 braucht man schon nach kurzer Zeit flockige 450 GB) und schon ganz es losgehen!

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Gedanken zur Verkehrspolitik

Besonders schlaue Menschen haben herausgefunden, dass es ökologisch sinnvoll ist, Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb auszustatten. Aha … Man baut also im ersten Schritt einen komplett zusätzlichen Antriebsmechanismus in das Fahrzeug (was dadurch schwerer und teurer wird), erzeugt in einem Braunkohlekraftwerk Strom, speichert diesen in Batterien und bewegt dann mit Hilfe dieser Batterie das Fahrzeug. Hat sich schon mal jemand überlegt, wie hoch der Effizienzgrad der eingesetzten Energie ist? Vermutlich so um die 25 % – positiv gerechnet. Der ökologische Vorteil erschließt sich mir persönlich nicht wirklich. Der einzige tatsächliche Vorteil liegt vermutlich bei den vier großen Energieversorgern, denen nach dem Wegfall der Atomkraftwerke die Gewinne schmelzen.

Ebenso schlaue Menschen haben auch herausgefunden, dass der böse Diesel das eigentliche Problem darstellt, weil er die bösen Stickoxide in die Luft pustet. Das ein Diesel wesentlich sparsamer ist als ein Benziner und somit ja erheblich weniger Kohlendioxid erzeugt, interessiert plötzlich nicht mehr. Liegt wahrscheinlich daran, dass der geschätzte US-Präsident Trump ja schon festgestellt hat, dass das mit dem Klimawandel alles Blödsinn ist. Noch verrückter erscheint ja die Forderung, ein funktionsfähiges Fahrzeug auf den Müll zu schmeißen und ein neues nur deshalb zu kaufen, weil dieses angeblich weniger Abgase produziert. Als wenn für die Produktion des Fahrzeugs nicht erhebliche Ressourcen verwendet würden!

Und dann gibt es weitere schlaue Menschen, die sagen „die Städte sind für Menschen und nicht für Autos“. Ich bin mir nicht sicher, ob die wissen, dass Autos tatsächlich von Menschen gefahren werden. Und dass ein großer Anteil dieser Menschen tatsächliche Auto fährt, um von einem Punkt zu einem anderen zu gelangen. Zum Beispiel vom Wohnort zum Arbeitsplatz … also gar nicht unbedingt nur so aus Spaß und um den Penthouse-Bewohner zu ärgern. Denn es ist ja schließlich auch eine Tatsache, dass die Städte seit vielen Jahren jeglichen Arbeitsplatz auf ihr Gebiet locken (mit Gewerbesteuergeschenken und so weiter), so dass im Umland kaum noch Arbeitsplätze zu finden sind. Und jetzt beschweren sie sich, dass die Arbeitnehmer auf die Idee kommen, zu diesen Arbeitsplätzen zu fahren. Und womöglich benutzen diese unverschämter weise dann noch nicht mal ein Fahrrad oder die Öffis! Tja, wenn man nicht um 9 Uhr in seinem geheizten Innenstadtbüro sondern um 5 Uhr zur Frühschicht im Industriegebiet auflaufen muss, ist das mit dem Fahrrad und den Öffis manchmal gar nicht so einfach.

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Gedanken zur Energieversorgung

Hurra, die perfekte End-Lösung für den drohenden bzw. bereits stattfindenden Klimawandel ist gefunden: wir schmeißen das ganze Kohlendioxid einfach in irgendwelche Höhlen und überlassen es den kommenden Generationen, mit den Problemen fertig zu werden. Wer hätte das gedacht, dass das so einfach zu lösen ist … da hätte Al Gore es sich ja sparen können, die ganze Welt mit seinen Vorträgen und einem Oscar-prämierten Film in Panik zu versetzen.

Von wegen blödes Energie-Sparen oder Ausbau der regenerativen Energiequellen; einfach weiter wie bisher tolle Braunkohlekraftwerke in die Landschaft pflastern und die jetzt schon lächerliche Effizienz noch mal verschlechtern, indem man das Kohlendioxid abspaltet und einlagert. Und wenn sich erstmal alle daran gewöhnt haben, dass es ja ein ganz normaler Vorgang im Sinne der Gewinnmaximierung unser verantwortungsvoll planenden Energiewirtschaft ist, Produktionsrückstände zu verbuddeln, dann kann man ja auch endlich wieder ganz ungehemmt diese lustigen gelben Fässer mit radioaktiven Abfällen irgendwo fallen lassen.

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Gedanken zum Autofahren

Einer neuer Bußgeldkatalog tritt morgen in Kraft – na prima. Da sich um den alten Bußgeldkatalog ja auch keiner gekümmert hat, stellt sich die Frage: warum? Wenn jeder motorisierte Schwachkopf weiß, dass auf der A2 ein quasi rechtsfreier Raum besteht, in dem man nach Herzenslust andere Menschen in Lebensgefahr bringen kann, nutzt auch ein neuer Bußgeldkatalog nichts. Solange die Presse und andere sog. Meinungsbildner von “sportlich-aggressiven Boliden” schwärmen und die Einhaltung von Sicherheitsabständen und Tempolimits als Eingriff in die persönliche Freiheit diskreditieren, wird man wohl vergeblich auf Verkehrssicherheit hoffen. Bußgelder sind zur Erziehung von hirn- und verantwortungslosen Arschgeigen der Marke “Sportlich-dynamisch” oder “ist doch gar nichts passiert” sowieso nur bedingt geeignet.

Besser wäre eine sofortige Verschrottung oder das Staatsdefizitverringernde Verwertung des Fahrzeugs und das Aussetzen des dazugehörigen Fahrers auf dem nächstgelegen Rastplatz unter Einbehalt von Geld, Papieren, Handy, Schuhen und Jacke. Bei LKW’s und den weit gefährlicheren Kleintransportern der Sprinter-Klasse wird zusätzlich die Ladung an Hilfsorganisationen verschenkt. Das grundsätzliche Problem in unserem “Freie-Fahrt-für-freie-Bürger”-Land ist eben, dass die Nichtbeachtung von Verkehrsregeln als Kavaliersdelikt und nicht als versuchter Mord betrachtet wird.
Und wer meint, ich würde übertreiben, der kann ja mal die A2 zwischen Bad Nenndorf und Hannover im Berufsverkehr ein paar Tage austesten